da sind ganz normale Menschen.
Sie haben gestern noch das gemacht, was wir im Grunde alle machen. Sie haben sich angepaßt und versucht, in dieser allgemeinen Trostlosigkeit ihr kleines ganz persönliches Stückchen Glück zu erhaschen.
Sie haben ihr Leben dahingelebt und geglaubt, das wäre eben so normal und würde immer so sein.
Sie haben immer auf der Verliererseite des Lebens gestanden.
Und heute auf einmal brechen sie aus und tun überhaupt nicht mehr, was sie immer gemacht haben.
Sie ändern ihr Leben.
Sie beginnen zu leben.
Diese Figuren sind eigentlich überhaupt keine Helden in den üblichen Klischees. Denn diesen Schlamassel, in dem sie stecken, haben sie sich durch ihre Leichtgläubigkeit, Uneinsichtigkeit und Leugnung bestehender Tatsachen selbst eingebrockt.
Sie sind Kinder ihrer Zeit, sie sind erzogen worden zu dem, was sie sind und sie können nur das wissen, was ihnen als Kind gelehrt wurde.
Trotzdem greifen sie jetzt zu Schwert und Schild und treten an gegen den siebenköpfigen Drachen.
Dieser Drache heißt: Dummheit, Ignoranz, Haß, Neid, Gier, Eigennutz, Selbstzufriedenheit und so weiter.
Und jeder fallende Kopf gebiert zwei neue Köpfe, die mit ihrem giftigen Atem eine unüberwindliche Feuerbarriere in das Land blasen.
Sie nehmen also den Kampf auf gegen eine Macht, gegen die sie eigentlich nach menschlicher Erfahrung nicht gewinnen können.
Und genau das macht sie zu Helden.